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Sind wir fit genug für die Demokratie?
Warum wir wieder mehr die Muskeln trainieren, die wir zum korrigieren benötigen Wir sind, was unsere Gesellschaftsform betrifft, gewissermaßen ein Opfer unseres eigenen Erfolgs geworden. Nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs haben wir uns über Jahrzehnte hinweg so sehr an den Frieden, den Wohlstand und die Freiheitsrechte gewöhnt, dass wir sie für eine absolute Selbstverständlichkeit halten. Die Demokratie schien wie ein perfekter Lieferservice zu funktionieren, aus dem a
16. März2 Min. Lesezeit


Die Brunnenvergiftung des 21. Jahrhunderts
Es ist einer der berühmtesten und gleichzeitig zerbrechlichsten Sätze der politischen Philosophie: „Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann.“ Als der deutsche Rechtsphilosoph Ernst-Wolfgang Böckenförde dieses Diktum 1964 formulierte, befanden sich die jungen Demokratien mitten im wirtschaftlichen Aufschwung. Damals schien das Wagnis Demokratie durch den gemeinsamen Wiederaufbau und ein stillschweigendes Grundvert
9. März2 Min. Lesezeit


alles bereden...
Ein After-Talk, der Hoffnung macht Manchmal sind es die Gespräche nach den offiziellen Veranstaltungen, in denen die eigentliche Demokratiearbeit stattfindet. Kürzlich stand ich nach einem politischen Event im österreichischen Parlament in genau so einer Runde – dem klassischen „After-Talk“. Im Gepäck hatte ich zwar noch nicht mein neues Buch „Fünf nach Zwölf – Zeit für größere Hoffnungen“ (das wird gerade gedruckt) und meine neue „Philo-Card“. Wer eine Philo-Card zum Buch
5. März2 Min. Lesezeit


Ist man hinterher immer gscheiter?
Das schöne an den Wahltagen ist, dass sie auch nur 24 Stunden haben. Dann ist es, wie sehr einen das Wahlgeschehen auch beschäftigt haben...
1. Okt. 20243 Min. Lesezeit
