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Zwischen bequemer Illusion und aufgeklärtem Frust
Wir leben in einer Zeit des paradoxen Stillstands. Wir wissen oft besser denn je, was in der Welt und mit unserem Planeten vor sich geht, und doch verharren wir in Ohnmacht. Warum? Weil wir in die Falle des Zynismus getappt sind. Zynismus ist dabei nicht mit bloßer Inkonsequenz zu verwechseln. Inkonsequenz ist das ehrliche, oft von schlechtem Gewissen begleitete Eingeständnis unserer menschlichen Schwäche – etwa, wenn wir aus Bequemlichkeit den „Umstieg“ meiden. Zynismus hing
vor 21 Stunden2 Min. Lesezeit


Achtung, Falle!
Die Zynismus-Falle – Vom Ende der bequemen Ohnmacht Es geht längst nicht mehr darum, vor drohenden Gefahren für unsere Demokratie zu warnen. Der Schaden ist bereits eingetreten. Das Fundament unseres gesellschaftlichen Vertrauens hat spürbare Risse bekommen, und anstatt diese zu reparieren, richten wir uns zunehmend in einer bequemen Ohnmacht ein. In dieser Situation entwickelt sich der von Peter Sloterdijk treffend beschriebene „aufgeklärte Zynismus“ zu einer fatalen Falle.
11. Apr.2 Min. Lesezeit


Ins Gespräch kommen bleibt das Ziel
Liebe Leserinnen und Leser, viel Umsehen und Umhören, Nachlesen und Nachfragen, das alles vor dem Hintergrund stürmischer gesellschaftlicher Entwicklungen weltweit sind in mein Buch Fünf nach Zwölf - Zeit für größere Hoffnungen eingeflossen. Die Arbeit hat sich gelohnt, denn damt ist eine solide Ausgangsbasis geschaffen, die auch bereichernde Begegnungen und Gespräche ermöglichen werden Darum war es schon in der Zeit der Entstehung des Buches mein starker Wunsch, die Schwe
30. März2 Min. Lesezeit


Die Last des Rechtbehaltens und der Wiener Salon
Irren ist menschlich – Korrigieren ist demokratisch: Ein Gedankengang mit Karl Popper Oft habe ich mir in den letzten Monaten gewünscht, wir könnten uns einfach in der vertrauten Atmosphäre des Café Schopenhauer zusammensetzen oder in der Buchhandlung Analog zwischen den Regalen philosophieren. Es ist dieser besondere Wiener „Plauderton“, den ich so schätze – intellektuell fordernd, aber immer nahbar. Doch wie Sie vielleicht aus meinen Bemühungen um die „Lange Nacht der Phi
22. März3 Min. Lesezeit
