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Was andere schrieben #5
Weiter wie bisher, more of the same? Mein neuer Lese-Kompass blickt auf fünf profilierte Wortmeldungen abseits des medialen Lärms: Ethische Mündigkeit statt Kulturkampf, verbindliche Bürgerräte im Parlament, Verfassungsökonomie gegen das Silicon Valley und Eberhard Ultras Scharfsinn. Fünf fundierte Fundstücke, die Mut machen, das demokratische Betriebssystem an Haupt und Gliedern zu reparieren.
01false14 GMT+0000 (Coordinated Universal Time)4 Min. Lesezeit


Bitte nicht nochmal Krähwinkel!
Nach den jüngsten Wahlschlappen herrscht das Bemühen um Beruhigung vor. Kann das gelingen? Auch für diese Frage lohnt der Blick auf 1848: Während Johann Nestroys Eberhard Ultra den bequemen Stammtisch entlarvte, floh Adalbert Stifter vor dem radikalen Lärm nach Linz, um an die sittliche Vernunft zu mahnen. Zwischen galliger Satire und sanftem Gesetz liegt der Weg zur echten Selbsterneuerung: Demokratie als offener Werkraum zur unblutigen Fehlerkorrektur. Ein Zwischenruf von F
23false01 GMT+0000 (Coordinated Universal Time)6 Min. Lesezeit
Was andere schrieben #4
Schon in der letzten Ausgabe habe ich hier Fundstücke präsentiert, die über den Tag hinaus, über diese Wochen hinaus, über den nächsten und übernächsten Wahltermin hinaus diesen schwer verdaulichen Sonntag von Magdeburg für grundsätzlichere Überlegungen nutzen. Nicht umsonst titelt auch mein aktueller Beitrag Von einer Zäsur, die nicht gemeint ist. 💡 Service-Hinweis: Wie Sie die empfohlenen Originalbeiträge aufrufen:Jeder im Folgenden vorgestellte Beitrag ist mit der Origina
18. Sep.3 Min. Lesezeit


Von einer Zäsur, die nicht gemeint ist
Ich bin in meinem letzten Beitrag ZÄSUR - ECHT JETZT einen Schritt zurückgetreten, um mit diesem Abstand eine schlichte Tatsache zu benennen: Wenn man das Wahlergebnis auf alle Wahlberechtigten bezieht, haben etwa achtzig Prozent der Erwachsenen nicht für die extremen Ränder gestimmt. Trotz vieler Unterschiede im Detail bleibt diese Perspektive auch unter Einbeziehung der bevorstehenden Wahlen am Wochenende relevant: Es gibt auch in Ländern mit großen AfD-Wahlerfolgen sehr vi
18. Sep.7 Min. Lesezeit
