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Die Brunnenvergiftung des 21. Jahrhunderts
Heute stehen wir jedoch vor einem gewaltigen Problem: Genau dieses Bewusstsein für den Wert der Korrektur geht uns verloren. Und es gibt Kräfte, die diesen Verlust gezielt beschleunigen. Wer die Demokratie zerstören will, muss sie heute nicht mehr frontal angreifen oder Panzer über die Grenzen schicken. Es reicht völlig aus, das Vertrauen der Bürger zu verseuchen. In meinem Buch FÜNF NACH ZWÖLF bezeichne ich dieses Phänomen als die Brunnenvergiftung des 21. Jahrhunderts: „Des
vor 2 Tagen2 Min. Lesezeit


Ins Gespräch kommen bleibt das Ziel
Liebe Leserinnen und Leser, viel Umsehen und Umhören, Nachlesen und Nachfragen, das alles vor dem Hintergrund stürmischer gesellschaftlicher Entwicklungen weltweit sind in mein Buch Fünf nach Zwölf - Zeit für größere Hoffnungen eingeflossen. Die Arbeit hat sich gelohnt, denn damt ist eine solide Ausgangsbasis geschaffen, die auch bereichernde Begegnungen und Gespräche ermöglichen werden Darum war es schon in der Zeit der Entstehung des Buches mein starker Wunsch, die Schwe
30. März2 Min. Lesezeit


Die Last des Rechtbehaltens und der Wiener Salon
Irren ist menschlich – Korrigieren ist demokratisch: Ein Gedankengang mit Karl Popper Oft habe ich mir in den letzten Monaten gewünscht, wir könnten uns einfach in der vertrauten Atmosphäre des Café Schopenhauer zusammensetzen oder in der Buchhandlung Analog zwischen den Regalen philosophieren. Es ist dieser besondere Wiener „Plauderton“, den ich so schätze – intellektuell fordernd, aber immer nahbar. Doch wie Sie vielleicht aus meinen Bemühungen um die „Lange Nacht der Phi
22. März3 Min. Lesezeit


Sind wir fit genug für die Demokratie?
Warum wir wieder mehr die Muskeln trainieren, die wir zum korrigieren benötigen Wir sind, was unsere Gesellschaftsform betrifft, gewissermaßen ein Opfer unseres eigenen Erfolgs geworden. Nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs haben wir uns über Jahrzehnte hinweg so sehr an den Frieden, den Wohlstand und die Freiheitsrechte gewöhnt, dass wir sie für eine absolute Selbstverständlichkeit halten. Die Demokratie schien wie ein perfekter Lieferservice zu funktionieren, aus dem a
16. März2 Min. Lesezeit


alles bereden...
Ein After-Talk, der Hoffnung macht Manchmal sind es die Gespräche nach den offiziellen Veranstaltungen, in denen die eigentliche Demokratiearbeit stattfindet. Kürzlich stand ich nach einem politischen Event im österreichischen Parlament in genau so einer Runde – dem klassischen „After-Talk“. Im Gepäck hatte ich zwar noch nicht mein neues Buch „Fünf nach Zwölf – Zeit für größere Hoffnungen“ (das wird gerade gedruckt) und meine neue „Philo-Card“. Wer eine Philo-Card zum Buch
5. März2 Min. Lesezeit


Juhuu, Nationalratswahl !
Es ist ein gutes Land, wohl wert sich sich ein Fürst sein unterwinde (Franz Grillparzer, König Ottokars Glück und Ende), Hier das...
19. Aug. 20244 Min. Lesezeit


Neuer zwischenstand aus Athen
Nicolas Stemanns Fassung Die Orestie I-IV, Pernerinsel, Hallein, 7. August 2024, Salzburger Festspiele Verkehrte Welt! Wie sehr hätte ich...
12. Aug. 20244 Min. Lesezeit


Lernen S' a bissl Geschichte!
Bundeskanzler (1970-1983) Bruno Kreiky zu einem Journalisten im Foyer nach dem Ministerrat Hoch auf dem Monte Rite, einem selbst nicht...
8. Juli 20245 Min. Lesezeit


Wann kommt das Volksbegehren zur Wertschätzung von Volksbegehren?
Die von mir letzte Woche gezeichneten Bilder der in den ausgefahrenen Gleisen verbleibenden parlamentarischen Auseinandersetzung haben...
29. Juni 20204 Min. Lesezeit


Notiert in Leipzig: der hilflose Koloss
Im Süden Leipzigs befindet sich ein Denkmal, das schon mit seinen 91 Metern Höhe einer letztlich doch zu großen Botschaft gerecht zu...
27. März 20193 Min. Lesezeit


Tausche Weltfrauentag gegen 364 Tage Wertschätzung
Feiertagsdämmerung! Der vergangene Weltfrauentag hatte es nicht leicht, sich gegen das nicht verebbende Raunen über den neuen...
11. März 20195 Min. Lesezeit
